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Funktionsweise von ide-tec Outdoorterminals
Outdoorterminals von ide-tec verfügen über ein Beheizungssystem, spezielle Lüftungstechnik und ein Temperaturmanagement mit Selbsterhaltungsschaltung.
Temperatur Management:
(Aktiver Klimaschutz durch den Verzicht auf Klimageräte)
Flexi Outdoorterminals nutzen zur Wärmeregulierung das Konvektionsprinzip.
Heizsysteme und Lüftung werden in Abhängigkeit zu den Umgebungswerten gesteuert.
Die Umgebungstemperatur sowie die Oberfläche des Aluminiumgehäuses werden zur Abführung überschüssiger Wärme verwendet.
Bei steigender Temperatur wird gefilterte Außenluft zugeführt.
Dies erfolgt in mehreren Schritten und wird durch zwei unabhängig voneinander agierenden Schaltsysteme kontrolliert.
Die Verlustwärme des Displays und des PC sowie die zusätzliche Hitzeentwicklung durch auftreffende Sonnenbestrahlung wird so effektiv abgeführt.
Bei sinkender Temperatur verhindert das Filtersystem ein zu rasches entweichen der Wärme.
Aktive Klimaanlagen sind, bei der oben beschriebenen Technologie erst oberhalb einer dauerhaften Temperatur von mehr als 38°C (z.B. in äquatorialen Regionen) erforderlich.
Der Einsatz eines Klimagerätes ist in mitteleuropäischem Klima, mit der oben beschriebenen Gerätetechnik nicht erforderlich und auch ökologisch nicht vertretbar.
Klimageräte erfordern eine unverhältnismäßig hohe Energieleistung und verursachen hohe Betriebskosten.
Selbsterhaltungsschaltung:
Sollte es zu einem Fall kommen, bei dem die maximal zulässige Betriebstemperatur, z.B. durch den Ausfall der gesamten Lüftungssysteme überschritten wird, würden die Medienkomponenten (Display/PC/etc.) abgeschaltet. Um dem entgegen zu wirken, wurde das Lüftungssystem mehrfach redundant ausgerüstet.
Im Falle einer minder schweren Überhitzung, wie z.B. theoretisch an einem sehr heißen Sommertag, bei direkter Sonnenbestrahlung auftreten könnte. Wird zunächst die Helligkeit der Backlights reduziert um das Display zu schonen.
Im Falle einer Unterschreitung der minimal erforderlichen Betriebstemperatur (z.B. durch einen nächtlichen Stromausfall bei sehr kalter Witterung) werden ebenfalls die Medienkomponenten, zum Schutz abgeschaltet. Zusätzlich greift ein weiterer Schutzmechanismus der Selbsterhaltungsschaltung.
Wird die Stromzufuhr wieder zugeschaltet, startet zunächst nur das Heiz- und Lüftungssystem.
Sensoren überwachen die Werte im Gerät und geben die Zuschaltung nach einer Akklimatisierungsphase wieder frei. Erst wenn sich alle Werte für einen vordefinierten Zeitraum wieder im grünen Bereich befinden, werden die Medienkomponenten wieder zugeschaltet.
So wird verhindert, dass die Medientechnik durch Kondensat geschädigt werden können.
Ebenso dient dies zum Schutz der Kristallstruktur der LCD-Panels.